Methoden

Fußbad

Fußbäder werden seit vielen Jahrhunderten vom Menschen als ein Allround-Hausmittel verwendet und somit bei den verschiedensten Erkrankungen und Symptomen eingesetzt. Die Anwendung Fußbad kann mit unterschiedlichen Temperaturen, Abläufen und Badezusätzen erfolgen und dem Körper Linderung bei verschiedenen Leiden verschaffen.

Bekannte Wirkungsweisen von Fußbädern

  • Förderung der Durchblutung
  • Stabilisierung des Kreislauf
  • Entspannend (positive Wirkung auf das Nervensystem)
  • Stärkung des Immunsystems
  • Beeinflusst den Stoffwechsel
  • Minimierung von Schweißbildung (Schweißfüße)
  • gegen „dicke“ Beine, z.B. durch langes Stehen oder Schwangerschaft
  • gegen Spannungskopfschmerzen und Migräne (Wechselbäder)
  • gegen Fußpilz

Wichtig: Wer an Krampfadern leidet und Lymphödeme oder Venenthrombose besitzt, der darf keine warmen Fußbäder durchführen! Ebenso sollte auf Fußbäder bei Bluthochdruck, arteriellen Durchblutungsstörungen und Harnwegsinfekten (keine Wechselbäder).

Fußbäder können in verschiedenen Varianten realisiert und deren Vorgehensweisen nachfolgend näher beschrieben werden.

Warmes Fußbad

Ein warmes Fußbad hat neben den oben aufgeführten Wirkungsweisen noch eine wohltuende und schlaffördernde Eigenschaft. Wer zu kalten Füßen neigt, der kann mittels eines warmen Fußbades besser einschlafen. Das warme Fußbad sollte dann direkt vor dem zu Bett gehen gemacht werden.

Für ein warmes Fußbad wird eine Schüssel mit 36 bis 38 Grad Celsius warmen Wasser und je nach Wunsch verschiedene Badezusätze benötigt. In diese Schüssel werden anschließend die Füße für eine Zeit zwischen 3 bis 10 Minuten gestellt. Die Füße sollten dabei bis zu den Knöcheln mit warmen Wasser bedeckt sein. Anschließend die Füße abtrocknen, eventuell eincremen und mit dicken Socken weiterhin warm halten.

Ansteigendes Fußbad

Bei einem ansteigenden Fußbad wird mit 35 Grad Celsius warmen Wasser begonnen und dann Schritt für Schritt durch hinzugießen von wärmeren (heißem) Wasser bis auf eine Temperatur von ca. 40 Grad Celsius gesteigert. Auch hier sollte die Fußbaddauer nicht länger als 15 Minuten betragen.

Wechselfußbad

Wechselfußbäder stellen eine bekannte Variante gegen Erkältungskrankheiten, Einschlafstörungen und Kreislaufstörungen dar.
Für ein Wechselfußbad werden zwei Schüsseln, eine mit kaltem Wasser und eine mit warmen Wasser benötigt. Zuerst sollten die Füße 5 Minuten in das warme Wasser gehalten werden und anschließend rund 30 Sekunden in das kalte Wasser zu schwenken. Dieser Vorgang kann bis zu 3mal wiederholt werden. Auch nach einem Wechselfußbad sollten die Füße mit dicken Socken noch eine Zeit lang warm gehalten werden.

Allgemein kann festgehalten werden, dass Fußbäder am Morgen z.B. mit Rosmarin und abends mit Lavendel eine sehr anregende und positive Wirkung haben auf den Körper haben.

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