Methoden

Quarkwickel

Zu alten Hausmitteln mit heilender Wirkung wird ebenfalls der Quarkwickel gezählt. Die Anwendungsmöglichkeiten dieser Methode sind vielfältig und der Quarkwickel lässt sich zu Hause günstig und schnell herstellen. Die wichtigste Zutat, der Quark, besitzt (phosphorsäurehaltiges) Kasein, das den Stoffwechsel in Gang bringt und eine starke anziehende Wirkung besitzt.

Anwendungsgebiete von Quarkwickel

  • Blutergüsse und Hautentzündungen
  • Sonnenbrand
  • Verstauchungen, Zerrungen
  • Gelenksentzündungen
  • oberflächliche Venenentzündungen
  • Halsentzündungen und Heiserkeit
  • Insektenstiche, Ekzeme, Juckreiz
  • Quarkwickel regen die Durchblutung an
  • gegen Fieber
  • Brustentzündung (Mastitis), Milchstau oder harten Brüsten

Quarkwickel können sowohl kalt (aber nicht direkt aus dem Kühlschrank) oder auch warm angewandt werden (je nach individuellem Empfinden).

Für die Herstellung von Quarkwickeln benötigt Ihr frischen, natürlichen Magerquark. Dieser wird mit einem Messer (oder Löffel) auf einem Tuch, ca. 0,5cm dick) aufgetragen. Anschließend wird das Tuch zugeschlagen, auf die Behandlungsfläche aufgelegt und mit einem Schaal oder einer Binde fixiert.
Die Behandlungszeit sollte bei Entzündungen 15min. nicht übersteigen. Bei anderen Anwendungen kann der Quarkwickel solange eingesetzt werden bis der Quark trocken geworden ist (das dauert in etwa 1 Stunde).

In einigen Fällen von hohem Fieber konnten die Quarkwickel, auch in Kombination mit Wadenwickel, auf der Brust des Patienten Fiebersenkend eingesetzt werden. Dabei muss der Oberkörper nicht komplett eingewickelt werden, es reicht den Quarkwickel auf den Brustkorb zu legen.

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