Heilkräuter

Löwenzahn

Löwenzahn (umgangssprachlich Pusteblume und wissenschaftlich Taraxacum officinale genannt) ist ein Heilpflanze die an vielen Orten zu finden und den meisten bekannt ist. Viele denken bei dem Löwenzahn oft an ein Unkraut und schreiben ihm keine heilenden Wirkungen zu. Doch weit gefehlt, Löwenzahn kann vielfältig eingesetzt werden.
Gesammelt können junge Löwenzahnblätter und -blüten zwischen März bis Mai und dessen Wurzeln in dem Zeitraum von September bis Oktober. Aus den Löwenzahnblüten lässt sich u.a. schmackhafter und gesunder Löwenzahnhonig herstellen.

Die Löwenzahnblätter und -wurzeln sind sehr reich an Vitamin A und Vitamin, desweiteren besitzen sie einen hohen Mineralanteil.

wichtige und bekannte Wirkungen von Löwenzahn sind:

  • stark harntreibend und entgiftend
  • hervorragende Eignung zur Blutreinigung (blutbildend, blutreinigend)
  • tonisierend
  • Stoffwechselanregend

Anwendungsbereiche von Löwenzahn:

  • Reinigung des Blutes und gegen Frühjahresmüdigkeit.
  • Entgiftung bei Gelenkabnutzungen
  • Einsatz bei Gelenkrheuma, Ekzemen und Hautentzündungen (auch bei Hämorrhoiden)
  • Löwenzahn hat eine anregende Wirkung zur Harnausscheidung z.B. bei Blasenkatarrh, Nieren- und Nierenbeckenentzündungen, sowie bei Nierensteinen.
  • Anwendung bei Gelbsucht sowie Gallen-, Nieren- und Milzleiden
  • hilfreich gegen Frühjahrsmüdigkeit, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Magenschwäche, Magenschwäche, Gallenschwäche, Nierensteine, Gallensteine und Arteriosklerose
  • nutzbar bei Hämorrhoiden, chronische Gelenkerkrankungen, Rheuma und bei Gicht
  • Da Löwenzahn ein Bittermittel ist kann es auch bei Gallenblasenentzündungen und bei Verstopfungen eingesetzt werden.
  • Die Blutbildende Wirkung von Löwenzahn kann bei Blutarmut oder gegen Stauungen im Blute genutzt werden.
  • Löwenzahn findet ebenso Einsatz bei Schönheitsmitteln, gegen Pickel und Ekzeme, sowie bei Hühneraugen und Warzen.

Inhaltsstoffe von Löwenzahn:
Bitterstoffe, Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Gerbstoffe und Cholin

Anwendungsbeispiele von Löwenzahn

Löwenzahn-Saft
Neben den bereits oben aufgeführten Anwendungsmöglichkeiten kann der weiße und milchige Saft des Löwenzahnes auch gegen Warzen eingesetzt werden. In diesem Fall muss der Saft von frisch gepflückten Löwenzahnstengeln mehrmals täglich auf die Warzen aufgetupft werden.

Wenn die komplette Löwenzahnpflanze gepresst wird, dann kann der daraus erhaltene Saft in einer Dosis von 1 Esslöffel zweimal täglich gegen verschiedene Symptome eingenommen werden.

Der weiß-milchige Löwenzahn-Saft findet weiterhin Anwendung in Gesichts-Dampfbädern, als Reinigungsmilch für die Haut, sowie als entspannende Feuchtigkeitscreme.

Löwenzahn-Tee
Um einen Löwenzahn-Tee zu kochen benötigt man 1-2 Teelöffel der Löwenzahnwurzel und des Löwenzahnkrautes. Diese dann mit einer Tasse Wasser aufgekocht und 15 Minuten ziehen gelassen um später getrunken zu werden. Bei Leiden wie Darmträgheit, Gallenbeschwerden, Nierensteinen und Nierengrieß können pro Tag zwischen 3 bis 6 Tassen den Löwenzahntee getrunken werden.

Löwenzahn in der Küche

Löwenzahn besitzt einen herben, würzigen und eine leicht bitteren Geschmack. Daher kann Löwenzahn auch zur Verfeinerung und Abrundung von Speisen (nicht nur Salate) eingesetzt werden.

Löwenzahn-Salat
Weiterhin kann aus den Löwenzahnblättern ein schmackhafter und nahrhafter Salat zubereitet werden. Dieser kann später als Beigabe und Appetitanreger zum Essen genossen werden.

Löwenzahnhonig
Aus den Löwenzahnblüten, mit Zucker und einer halben Zitrone lässt sich ein gesunder und sehr natürlich schmeckender Löwenzahnhonig (Löwenzahnsirup) zubereiten.

Wichtig: Kinder sollten den Löwenzahn-Saft nicht essen!

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