Symptome

Ohrensausen/Ohrengeräusche

Kommt es innerhalb der Ohren zu einem Sausen, einem rauschenden oder pfeifenden Geräusch, dann ist die Rede von einem Ohrensausen oder auch als Tinnitus bezeichnet. In diesen Fällen hört man Geräusche ohne dass es eine externe Quelle dafür gibt. Oft hat man auch den Eindruck eines Klingeln im Ohr. Tritt dieser Zustand längerfristig auf, dann wird das Ganze als stark störend wahrgenommen. Bei einigen Menschen waren diese Symptome die Vorzeichen für eine beginnende Schwerhörigkeit.

Was sind die Ursachen für Ohrensausen/Ohrengeräusche?
Ursachen für Ohrensausen/Ohrengeräusche gibt es einige, wie zum Beispiel ein Hörsturz (Nachlassen der Hörfähigkeit in Kombination mit einem Ohrenrauschen), eine Schädigung des Innenohres durch hohe Lärmbelästigung wie Disco, Baustellen, Motorlärm, oder auch durch Kopfhörer oder langes telefonieren mit dem Handy. Auch Kopfverletzungen können eine Ursache für Ohrensausen/Ohrengeräusche sein.
In einigen Fällen kann die Ursache auch bei Bluthochdruck oder Blutarmut, Überreizung der Nerven, Stress, einen Störung der Blutzirkulation, eine Übersäuerung des Körpers und Veränderungen an der Halswirbelsäule gesucht werden.

Bei länger anhaltenden oder oft auftretenden Ohrensausen/Ohrengeräusche/Tinnitus ist auf jeden Fall ein Arzt aufzusuchen und schlimmen Folgen vorzubeugen.

Ohrensausen von weniger als einer Minute hat keine Bedeutung und kommt auch bei gesunden Menschen hin und wieder vor.

Behandlung von Ohrensausen/Ohrengeräusche mittels alter Hausmittel und Heilmittel

  • Wenn die Ohrensausen/Ohrengeräusche stressbedingt entstanden sind, dann sollten dem Körper ausgedehnte Entspannungsphasen in ruhiger Lage gegönnt werden.
  • Auftretende Ohrengeräusche im Zusammenhang mit Durchblutungsstörungen können mit Wechselbädern und Saunabesuchen angegangen werden.
  • Eine Belebung des Kreislaufes kann durch leichtes Joggen und andere sportliche Betätigungen erreicht werden. Jedoch sollte eine körperliche Verausgabung vermieden werden.
  • Nasenspülungen mit schwachen Kochsalzlösungen helfen die innere Durchblutung zu fördern.
  • Tinkturen aus dem Ginkobaum helfen die Fließeigenschaft des Blutes zu erhöhen und sorgen damit auch für eine bessere Gehirndurchblutung.
  • Im alten Ägypten wurde in diesen Fällen auch Knoblauch eingesetzt, ob dieses Mittel jedoch Linderungen bringt, konnte nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden.
  • Für eine Senkung des Bluthochdruckes kann auf Mistel zurückgegriffen werden, denn Mistel ist ein gut bewährtes Herz- und Kreislaufmittel (pro Tag ein bis zwei Tassen von dem Misteltee trinken).
  • Ein Wattebausch mit Schwedenbitter getränkt in die Ohren gesteckt, vertreibt das Ohrensausen.
  • 6-8 Tropfen Oliven- oder Mandelöl in das betreffende Ohr einführen und mit einem Wattebausch verschließen. Einwirken lassen und später sanft herausfließen lassen, bzw. reinigen.
  • Das einstreichen der Ohren mit Ringelblumensalbe oder Ringelblumenöl kann Linderung verschaffen.
  • Warme oder kalte Fußbäder und Wassertreten helfen den starken Blutfluss zum Kopf hin zu normalisieren. Alternativ kann auch auf Körper- und Wadenwickel gesetzt werden.
  • Innerlich kann ein Schafgarbe-Tee Linderung verschaffen. In entspannter Lage und bei ruhiger Umgebung genießen.
  • Bei der Ursache durch Verspannungen sind Massagen sehr hilfreich und lindernd.
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